Fortschreitende Digitalisierung, Performance­steigerung und eine 24/7-Verfügbarkeit von Webservices – eine leistungsfähige und zuverlässige IT-Infrastruktur ist die Grundlage für ein modernes und professionelles Arbeits­umfeld. Dies gilt auch und in besonderem Maße für Unternehmen im Gesundheits­wesen. Doch welche Faktoren sind für eine moderne Infra­struktur im GKV-Umfeld zu berücksichtigen, und wie gelingt es, diese zukunftsfähig auszurichten? 

Um wettbewerbsfähig zu bleiben und auf die stetig wachsenden Anforderungen in der GKV-Welt entsprechend reagieren zu können sowie ein bestmögliches Arbeitsumfeld für alle Kunden gewährleisten zu können, hält BITMARCK seine IT-Infrastruktur kontinuierlich auf dem neuesten Stand. So wurden im vergangenen Jahr die Windows-Terminalserver im Rechenzentrum München durch eine hoch performante Computing-Plattform abgelöst – ganz ohne eine Unterbrechung des laufenden Betriebs. Ebenfalls unterbrechungsfrei wurde die im Rechenzentrum Hamburg verwendete FlexPod-Umgebung mit der neuesten Generation an Bladeservern ausgestattet. 

Umfangreiche Erneuerung der Software-Architektur

Nun geht der Innovationszyklus in den BITMARCK-Rechenzentren in die nächste Runde: Eine umfangreiche Erneuerung der Software-Architektur sowie dazu­gehöriger Komponenten verbessern die Zukunftsfähigkeit der IT-Infrastruktur. Hierzu wurden Storage-­Systeme bereits weitgehend auf „All-Flash“ konsolidiert sowie SDN-fähige Netzwerk-Infrastrukturen implementiert. Im nächsten Schritt wird nun in eine neue Betriebssystem-Infrastruktur investiert. 

Da zum 14. Januar 2020 der Support für Windows 2008 sowie Windows 2012 endet, erfolgt in diesem Atemzug der Umstieg auf Windows 2016. Auf diese Weise wird gleichzeitig die Virtualisierung in den BITMARCK-Rechenzentren verbessert. Aus Kompatibilitäts­gründen wird an dieser Stelle bewusst der Schritt zu Windows 2016 gegangen, da die Long-Term-Service-Release (LTSR)-Version der XenApp von Citrix derzeit nicht für Windows 2019 verfügbar ist. Zeitgleich steht auch für die XenApp das Upgrade auf die neueste Version 7.15 auf der Agenda.

Berücksichtigung weiterer Abhängigkeiten

Aus den beiden oben benannten Upgrades ergeben sich wiederum Abhängigkeiten zu einzelnen von BITMARCK-Kunden selbst verantworteten Bereichen wie etwa ThinClients, Lizenzen oder Software von Drittanbietern. So ist beispielsweise das Upgrade der XenApp nur mit bestimmten Versionen des Citrix Receivers kompatibel, weshalb der Einsatz von veralteten ThinClients nicht mehr möglich ist. Ein Active-Management der Client-Infrastruktur schafft an dieser Stelle Abhilfe. 

Mit der Umstellung auf Windows 2016 und dem Upgrade auf die neuste XenApp-Version fallen außerdem neue oder zusätzliche Lizenzen an, abhängig davon, welches Lizenzmodell vom Kunden gewählt wurde. Der Einsatz eines aktiven Lizenzmanagements bietet neben einer regelkonformen Lizenzierung aber auch die Chance, nachhaltig Kosten zu sparen. 

Sie benötigen Unterstützung bei der Erneuerung Ihrer lokalen Infrastruktur? Sprechen Sie Ihren Kundenmanager an. Dieser unterstützt Sie bei der Einführung eines aktiven Lizenzmanagements und der Selektion des richtigen Lizenz­upgrade-Pfades.