Sichere digitale Kommunikation zwischen Krankenkassen und Gerichten

Um Akten und Dokumente mit Gerichten und Justizbehörden auszutauschen, müssen Krankenkassen bereits seit 2018 auf einen sicheren digitalen Übertragungsweg für den elektronischen Rechtsverkehr zugreifen. Während zurzeit auch noch der postalische Versand möglich ist, wird den Krankenkassen ab spätestens 2022 ausschließlich der digitale Übertragungsweg zur Verfügung stehen. Um unsere Kunden bei der Umstellung zu unterstützen, hat BITMARCK gemeinsam mit dem Softwarehersteller Mentana Claimsoft GmbH ein Produkt zum besonderen elektronischen Behörden­postfach, kurz beBPo, entwickelt. 

Seit Januar dieses Jahres bietet BITMARCK seinen Kunden einen sicheren elektronischen Rechtsverkehr durch das besondere elektro­nische Behördenpostfach an. Das ist eine wichtige Voraussetzung für einen vollständig digitalisierten Dokumentenaustausch mit Gerichten. Um diesen Übertragungsweg möglichst einfach zu gestalten, war es im Rahmen der Entwicklung wichtig, den Kunden eine möglichst benutzerfreundliche Lösung zur Verfügung zu stellen.

„Durch die Ergänzung des bisherigen E-Mail-Angebots um beBPo ist uns dies gelungen. Auf diese Weise wird der elektro­nische Rechtsverkehr so einfach wie das Versenden einer E-Mail“, erläutert Produktmanagerin Katrin Reuter den Leitgedanken des besonderen elektronischen Behördenpostfachs. 

Nutzerfreundlich und rechtskonform?

Stefan Boschulte, Leiter Kundenprojekte der Mentana Claimsoft GmbH, ergänzt: „Durch unsere Entwickler konnten wir beBPo als Applikation mittels eines Plug-ins in das bestehende Outlooksystem so integrieren, dass Dokumente, Akten und Aktenbestandteile über die gewohnten Benutzeroberflächen an die Gerichts- und Verwaltungspostfächer versendet werden können. Umgekehrt wird eingehende elektronische Gerichtspost automatisch als Posteingang in Outlook importiert. Nachträglich kann auch De-Mail im Rahmen einer Individuallösung an das Gateway angebunden werden. Neben einer möglichst guten Benutzerfreundlichkeit ging es uns bei der Entwicklung vor allem darum, eine rechtskonforme Lösung zu schaffen. Das ist uns mit diesem Produkt gelungen.“ 

Das Produkt beBPo fungiert im Rahmen der Gerichtskommunikation also als zentrale Plattform zur Ver- und Entschlüsselung von Nachrichten. Außerdem werden Aufgaben zum Integritätsschutz übernommen – das bezieht sich auf die Anbringung und Prüfung elektronischer Signaturen sowie die Verarbeitung und interne Verteilung von empfangenen Nachrichten.

Wer kann beBPo nutzen?

Das Produkt ist als Erweiterung zum bis­herigen E-Mail-Service zu nutzen, daher steht es exklusiv den Kunden des Münchner BITMARCK Rechenzentrums zur Verfügung. Eine Voraussetzung zur Nutzung des Produktes stellen sowohl das Mailrouting als auch der Exchangebetrieb durch BITMARCK dar. Bei Kunden, die diese Services nutzen, kann
beBPo problemlos integriert werden. Für Kunden, die das Mailrouting zwar auch über das Münchner Rechenzentrum betreiben, jedoch den Exchangebetrieb anderweitig vergeben haben, entsteht nach einer erforderlichen Realisierungsprüfung ein zusätzlicher Konzeptions- und Umsetzungsaufwand zur Anbindung des externen Exchange. Bei Kunden, die bislang weder das Mailrouting noch den Exchangebetrieb wie beschrieben abdecken, kann beBPo nicht eingesetzt werden. Eine Ausnahmeregelung gilt, wenn der entsprechende Zugriff auf den externen Exchangebetrieb erlaubt wird.

Lust auf mehr?

Mit beBPo bietet BITMARCK seinen Kunden eine optimale Lösung für die sichere digitale Kommunikation zwischen Krankenkassen und Gerichten. 

Im Standardprodukt ist ein Postfach sowie ein Postfachuser pro Kunde inbegriffen. Darüber hinaus können jederzeit zusätzliche User für das Postfach beauftragt werden. BITMARCK beschafft und lizenziert diese für die Systeme sowohl für beBPo als auch für die zusätzlichen individuellen Lizenzen.

Möchten Sie beBPo näher kennenlernen? Dann kommen Sie auf uns zu – unsere Kundenmanager beraten Sie gerne!