Wäre es nicht praktisch, wenn wir unsere Gesundheitsdaten überall digital abrufen könnten? Wenn das Smartphone uns automatisch an eine anstehende Vorsorge­untersuchung erinnern oder neben dem aktuellen Medikamentenplan vom Arzt auch Informationen zu möglichen Wechselwirkungen anzeigen würde? Mit dem GesundheitsCockpit – kurz GeCo – von BITMARCK wird das möglich: Die mobile Integrationsplattform ermöglicht es Krankenkassen, vernetzte Anwendungen rund um die ePA und die TI anzubieten.

Das GesundheitsCockpit wird als künftiger Bestandteil des GKV-Standards BITMARCK_21c|ng für alle angeschlossenen Krankenkassen verfügbar sein und kombiniert die bereits vorhandenen (Kern-)Systeme
sowie die Ökosysteme der Krankenkassen mit der Telematikinfrastruktur – insbesondere der ePA – und schafft auf diese Weise eine Vernetzung der Anwendungen untereinander und zusätzlichen Versichertennutzen. Es
bietet wiederverwendbare Module und wird für die Versicherten als Teil der jeweiligen Apps ihrer Krankenkassen bereitgestellt. Die Krankenkassen können beliebig mittels SDK (Software Development Kit) neue Gesundheits­module und -anwendungen in ihre Apps integrieren, ohne dass der Anwender eine weitere App herunterladen muss. Natürlich kann die Integration auch in die bitGo_App 2.0 erfolgen (nähere Informationen dazu gibt es im Artikel über die bitGo_App auf den Seiten 20 und 21). Neben den Medikations­informationen liefern das GeCo-­Grundmodul und die ePA-Kommunikation die funktionale Basis für GeCo 1.0.

GeCo 1.0 startet Mitte dieses Jahres

Aktuell läuft die Entwicklung auf Hochtouren: Dies umfasst beispielsweise die finale Klärung der Anforderungen an Produktion und Betrieb, die Identifikation, Prüfung und Einbeziehung geeigneter Partner sowie die Einholung des Kunden-Feedbacks im Rahmen der Tests.  

Vergleichbar mit der Entwicklung der elektro­nischen Patientenakte wird es auch beim GesundheitsCockpit mehrere Ausbau­stufen geben: So soll die GeCo-Version 2.0 beispielsweise die Module Impferinnerung, Versicherten­auskunft, eAU-Quittung und Vorsorgeerinnerung enthalten. Zahlreiche weitere Anwendungsfälle und Funktionen befinden sich darüber hinaus im Ideenspeicher und werden sukzessive zur gemeinsamen
Priorisierung mit unseren Kunden heran­gezogen.

Enge Abstimmung und Einbeziehung der Krankenkassen bis zur Entwicklungsebene

Die Konzeption und Entwicklung des GeCos erfolgt in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Um einen regelmäßigen Austausch sicherzustellen und eng am Puls der Kranken­kassen unterwegs zu sein, wurde ein eigenes GeCo-Team aufgesetzt mit Ver­tretern von DAK-Gesundheit, IKK classic, BAHN-BKK, SBK, hkk und IKK Südwest. Dieses Vorgehen gewähr­leistet die strategische und inhaltliche Steuerung des Programms aus Kundensicht. Auch die technischen Fragen und Belange der App-Dienstleister finden in diesem Kontext Berücksichtigung.

Im Rahmen von kontinuierlichen digitalen Informationsveranstaltungen können sich unsere Kunden zudem transparent und exklusiv ein Bild über den jeweils aktuellen Entwicklungsstand des GeCos machen und Fragen direkt an unsere Experten stellen. Die Anmeldung erfolgt über unser Kundenportal. Fragen rund um das GesundheitsCockpit beantworten wir außerdem sehr gerne unter GeCo@bitmarck.de – aktuelle Informationen gibt es auch regelmäßig in unserem Newsletter einsnull kompakt.

Diese Seite in der einsnull Print mit der einsnull-App scannen und ein Exklusiv-­Interview zum GeCo anschauen

Warum sollten Krankenkassen bereits zu Beginn beim GeCo einsteigen? Warum wurde das Medikationsmanagement als erstes implementiert? Wer mehr erfahren möchte, scannt einfach diese Seite in der aktuellen einsnull Print mit der einsnull-App – dann erwartet Sie ein Interview mit Tim Demkowsky, dem Leiter unseres Programms zum GesundheitsCockpit. Die einsnull-AR-App gibt es zum Download in den App-Stores von Apple und Android; AR steht für Augmented Reality.