Kunden von BITMARCK können sich in vielen Rollen in der Factory beteiligen. Sie können Inhalte vorschlagen oder bei ausgewählten Themen mitmachen. Die Umsetzung der Ideen steht dabei im Fokus. Auch Themen-Pitches, Use-Cases und Webinare spielen eine wichtige Rolle. In diesem Artikel erklären wir, wie sich Krankenkassen in die Factory einbringen können und wie die Zusammenarbeit konkret aussieht.

Grundsätzlich können Kunden die folgende Rollen in der Data.Science.Factory einnehmen:

• Ideengeber
• Mitgestalter der Use-Cases
• Bewerter des Pitches
• Workshop-Teilnehmer
• Kundenvertreter während der Entwicklung in der Factory
• Mitglied im Entwicklungsteam
• Pilotkunde

Die eingebrachten Themenvorschläge werden dann für den Pitch aufbereitet, dort priorisiert und anschließend umgesetzt – jeder dieser Punkte unter Einbringung der Kunden. Im nächsten Schritt kümmert sich BITMARCK um das Thema und versucht, weitere Krankenkassen mit ähnlichen Frage­stellungen zu identifizieren. Gemeinsam werden nun eine Use-Case-Vorlage sowie eine kurze Präsentation erarbeitet, um Ziel und Potenzial des Themas auf den Punkt zu bringen. Im Pitch stellen wir die Use-Cases einer großen Runde mit vielen interessierten Krankenkassen vor. Dabei ist es wichtig, von möglichst allen Teilnehmern eine Stimmenabgabe zu erhalten: Wie relevant wird das Thema eingeschätzt? Ist der Lösungsansatz nachvollziehbar? Könnten sich Kunden vorstellen, bei der Bearbeitung des Themas zu unterstützen? 

Zwischenfazit: Bis zu diesem Punkt wurde noch kein Projekt gestartet oder viel Aufwand investiert. Aber wir haben uns bereits mit vielen Krankenkassen ausgetauscht und das Thema aus zahlreichen Perspektiven betrachtet und bewertet und können so viel besser vor Projektbeginn einschätzen, welche Implikationen mit einem möglichen Projekt einhergehen könnten. 

Designsprint, Workshops und der Blick über den Tellerrand

Nachdem die Themen auf Basis der ge­sam­melten Erfahrungen und Rückmeldungen priorisiert wurden, gehen die Topthemen in die Umsetzung. Wir beginnen klassischer­weise mit einem Designsprint oder ähnlichen Workshopformaten. Auf diese Weise werden zügig alle noch offenen oder gar kritischen Punkte geklärt. Am Ende steht beispielsweise ein Prototyp der angedachten Lösung, was die Basis für ein geteiltes Verständnis des Projektziels ist. In diese Workshops sind auch Experten jenseits der Krankenkassen involviert, um mit dem sprichwörtlichen Blick über den Tellerrand auch externe Einflüsse aufzunehmen.

Die Mitarbeit im Projekt ist naturgemäß der ressourcenintensivste und zeitlich längste Abschnitt – darum gibt es hier auch ganz unter­schiedliche Möglichkeiten der Be­teili­gung. In den Projekten arbeiten wir nach agilen Grundsätzen und iterativ. Das heißt: Es gibt wiederkehrend Zeitpunkte in den Projekten, an denen Arbeitsergebnisse vorliegen. Diese werden wiederum bewertet, und es wird über die weitere Ausrichtung des Projektes entschieden. Einige werden es schon kennen – bei Scrum nennt sich das „Review“. Diese Reviews finden alle zwei bis vier Wochen statt und sind für die Krankenkassen geöffnet. Die Teilnehmer können den aktuellen Projektstand “inspizieren”, Fragen stellen, Anregungen geben und Anforderungen an das Projektteam stellen. Darüber hinaus gibt es Kollegen von Krankenkassen, die fest zum Entwicklungsteam gehören und in unterschiedlichem Umfang an den Projekten mitarbeiten.

Zusammenarbeit im Fokus: Es funktioniert nur mit Kunden

Peter Flemming, Factory Lead, sieht die Kunden daher auch als den zentralen Bestandteil des Teams: „Wir versuchen, möglichst viele Anknüpfungspunkte für unsere Kunden zu schaffen. Dahinter steckt das Ziel, das volle Potenzial an Beteiligungsoptionen auszuschöpfen. Zum Beispiel hat mancher nur eine Idee, aber keine Ressourcen, um bei der Umsetzung mitzumachen, und jemand anders hat keine Idee, aber vielleicht Möglichkeiten, die Umsetzung zu unterstützen. Wir wissen natürlich, dass unsere Kunden nicht unbegrenzt Zeit und Mitarbeiter in die Themen der Factory investieren können. Daher gestalten wir ihre Einbindung so, wie es möglich und sinnvoll ist. Denn klar ist: Ohne Kunden würde das Konzept der Factory gar nicht funktionieren.“

Die Factorythemen der ersten Stunde befinden sich bereits in der Pilotierung

Übrigens: Die Factorythemen der ersten Stunde sind mittlerweile erfolgreich ab­geschlossen. Die „Optimierung der
Kranken­hausabrechnungs­prüfung“ und die „Kündiger­prognose“ werden von BITMARCK im Fach­bereich weiterverfolgt und gemeinsam mit Krankenkassen bereits in Pilotierungen getestet. 

Wir laden Sie ein, mit Ideen, Vorschlägen oder Fragen auf uns zuzukommen und die Seiten der Data.Science.Factory in unserem Kundenportal zu abonnieren, um immer auf dem Laufenden zu bleiben. 

Die Data.Science.Factory ist Ansprechpartner für Krankenkassen für innovative und datengetriebene Lösungen. BITMARCK rückt so konkrete Kunden­probleme in den Mittelpunkt. Die Auswahl der Lösung orientiert sich am damit ver­bundenen späteren Kundenwert. Entwickelt werden intelligentere Produkte und Dienstleistungen für Kranken­kassen und Ver­sicherte. Ziel ist es, sowohl die Services für die Versicherten als auch die internen Prozesse von Kranken­kassen intelligenter, einfacher und besser zu gestalten. Damit erhöht sich die Zufriedenheit der Versicherten, und die Prozesse in den Krankenkassen können effektiver und effizienter gestaltet werden.