Gerne hätten wir die rund 100 Teilnehmer zur dritten Morbi-RSA-Konferenz am 31. März 2020 persönlich bei BITMARCK begrüßt – stattdessen wurde die Veranstaltung coronabedingt im Webinar präsentiert und zwar mit einer ver­kürzten Agenda und ausschließlich Referenten von BITMARCK. Geklärt wurde zum Beispiel: Welche Effektgrößenordnung für jede einzelne Krankenkasse – auch unter dem Gesichtspunkt der Planungssicherheit – könnte sich ergeben, wenn die sogenannte Manipulationsbremse mit der Reform des Morbi-RSA tatsächlich eingeführt wird? Dr. Edith Batta und Dr. Michael Trebing sind dieser Kernfrage in ihrem Vortrag  empirisch nachgegangen und haben geprüft, was der Wegfall von Zuweisungen für bestimmte HMG, deren Besetzungszahlen in den letzten Jahren eine hohe Steigerungsrate erfahren haben, bedeutet.

Im Fokus des zweiten Vortrags stand die Beantwortung der Frage „Welche wechsel­seitigen Abhängigkeiten von Reformoptionen gibt es?“. Auf Basis von aktuellen Daten und ausgewählten Reformoptionen beleuchteten Tobias Kassner und André Wiesmann beispiel­haft, wie sich die Einzeleffekte zu einem Gesamt­paket verhalten können. Denn welcher Finanzplaner ist nicht schon der Versuchung erlegen, prognostizierte Einzeleffekte zu einem Gesamteffekt aufaddieren zu wollen?

Fortsetzung bereits in Planung

Die Teile zwei und drei der Morbi-RSA-Konferenz wird es bereits im Mai und Juni geben. Dann stehen die Analyse und Bewertung der vor kurzem erschienenen Gutachten zu den Zuweisungen für Auslandsversicherte und Kranken­geld mit externen Experten auf der Agenda. In unserem Kundenportal mein.bitmarck.de finden Sie detaillierte Informationen zu allen Webinaren und unseren weiteren Services und Produkten aus den Themenfeldern Morbi-RSA, Finanzen und Business Intelligence.